1. Hans-Joachim Schinner referiert beim Katholischen Frauenbund über Rosen

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Hans-Joachim Schinner referiert beim Katholischen Frauenbund über Rosen

| Pfarrei Grafenwöhr

"Memoire", "Grandhotel" oder "Königin von Dänemark" sind Namen von Rosen. Was es mit der Züchtung und Pflege von Rosen auf sich hat, haben Interessierte von Gartenbau-Ingenieur Hans-Joachim Schinner erfahren.Hans-Joachim Schinner sprach vor den Mitgliedern des Katholischen Frauenbundes aus Grafenwöhr, aber auch vor anderen Interessierten zunächst über den Ursprung der Rosen, der auf der nördlichen Halbkugel im Mittelmeerraum liegt. "Rosen gibt es aber auch in asiatischen Ländern und sogar auf Grönland oder in Sibirien", erklärte Schinner. Rosen seien winterharte Pflanzen. Der Gartenbau-Ingenieur klärte auf, wie die Züchtung von Rosen funktioniert, die Farbe, Form und Duft bestimmen. Es ist jedoch nicht zwingend notwendig, dass eine Rose das ADR (Anerkannte Deutsche Rose) Gütesiegel hat. Die Auszeichnung ADR bekommen neue Rosenzüchtungen, die in elf verschiedenn ADR-Prüfungsgärten Deutschlands angepflanzt wurden. Auf die Entwicklung käme es an. Die Zuhörer erfuhren auch viel über die verschiedenen Arten, wie die Bodendecker, die sehr widerstandsfähig und kleinblütig sind. Diese sind oft an Steilhängen zu finden. Während eine Zwergrose 40 bis 50 Zentimeter groß ist, kann eine Strauchrose von 1,20 bis 1,80 Meter sowie die Kletterrose zwei bis drei Meter hoch werden. "Der Standort ist das A und O", betonte Schinner. Rosen begrüßen die Sonne. Diese gedeihen gut, wenn sie Mittags und Nachmittags bis zu fünf Stunden Sonne haben. Wasser brauchen die Rosen jedoch nicht viel. "Verhätscheln Sie ihre Rosen nicht, indem Sie täglich gießen, denn die Rosen suchen sich das Wasser selbst", weiß der Rosenexperte. Im Sommmer sollte der Grundstein für den Winter gelegt, aber im Herbst nicht mehr gedüngt werden. "Düngen Sie organisch, eventuell mit Hornspänen", riet Schinner. Mineralisch düngen mache den Boden kaputt. Angesprochen wurde auch der Pflanzenschutz. Läuse kämen im Mai und Juni. Diese seien aber nicht schlimm, denn sie bekommen mit der Zeit Flügel und verschwinden wieder. Ärgerlicher sind der Mehltau und der Sternrußtau. Hier sollte man die Blätter wegmachen, diese sollen aber nicht auf den Kompost. Schinner empfahl in diesem Zusammenhang ein Pflanzenstärkemittel. Abschließend konnten die Besucher eine Vielzahl von Rosensorten und Züchtungen per Bilderschau bewundern. Theresia Hacker bedankte sich beim Referenten mit einer Flasche Wein.

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