1. "Wir sind ein Ton in Gottes Melodie"

"Wir sind ein Ton in Gottes Melodie"

| Pfarrei Grafenwöhr

Beim Familiengottesdienst am Sonntag in Gmünd erlebten viele Gläubigen eine melodische Eucharistiefeier, welche vom Motto der diesjährigen Erstkommunion geradezu durchwoben war. Mit den einfühlsamen Texten gelang es David, Elisabeth, Melissa, Fiona, Christoph und Tim zu vermitteln, was aus ihrer Perspektive ein einzelner Ton im „Gesamtgefüge von Gottes wunderbarer Melodie“ bedeutet.

Kommunionkinder schmücken Notenzeile

„Jesus hat uns die Frohe Botschaft von Gottes Liebe zu allen Menschen verkündet. Und diese Botschaft ist Musik in unseren Ohren...“, betonte Stadtpfarrer Bernhard Müller bei der Begrüßung. „Du, Gott, hast der Schöpfung und uns einen wunderbaren Klang geschenkt. Du lädst alle Menschen ein, ein Ton in deiner Melodie zu sein. Wir dürfen daran mitwirken, dass dein Lied in unserer Welt erklingt“, formulierte der Priester dann aus dem Tagesgebet.

Die „Predigt“ dagegen übernahmen komplett die jungen Akteure. Die Kinder aus Gmünd und Hütten stellten sich zunächst namentlich vor und erklärten, weshalb sie sich auf die Erstkommunion freuen. Der Begründung folgte jeweils: „Ich bin ein Ton in Gottes Melodie.“ Demonstrativ schmückten sie dazu eine vor dem Altar aufgestellte Notenzeile.

In den Fürbitten spannten die Kinder einen Bogen vom persönlichen Alltag über das kostbare Geschenk von Eltern bis hin zu so vielen falschen Tönen und Missklängen in der Welt. So lautete etwa eine der Bitten: „Vielen Menschen, darunter so vielen Kindern, ist oft nicht zum Singen zumute, weil sie krank sind oder in Not leben müssen. Schenke ihnen Menschen die helfen, damit Musik und Freude einkehren können!“

Die Liebe erfindet immer neue Melodien!

In der Meditation nach der Kommunionfeier mahnte Fiona an, Gottes Melodie in sich aufzunehmen, still nachzusinnen über die zugedachte eigene Stimme, „denn sein Lied ist leise“. Gottes Melodie, so ihr Fazit, sei ein Liebeslied für jeden von uns. „Und die Liebe erfindet immer neue Melodien!“...

„Das habt ihr toll gemacht“, lobte der Pfarrer am Schluss und dankte dabei auch Birgit Walberer und Corina Hausner für die Vorbereitung wie Doris Schmid und Johanna Rubenbauer für die musikalische Begleitung. Die Gläubigen bekräftigten dies mit starkem Applaus.

Nach oben