Solidarität mit allen Frauen - Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes
"Nur wer bewegt, kann andere bewegen" - Nach diesem Motto möchte der KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) Politik bewegen und die Mitglieder für den Verband begeistern. Frauenbund-Vorsitzende Doris Schreglmann begrüßte zur Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes die Mitglieder im vollen Saal des Jugendheims. Sie erläuterte die Imagekampagne des KDFB und machte die Botschaften des Frauenbundes deutlich. "Wir wollen Politik bewegen und Verantwortung übernehmen, wegkommen von einer Wegwerfgesellschaft und hin zu einer Zukunft, die auch für die nachfolgende Generation noch lebenswert ist. Durch den Verkauf von Frauenbund-Kaffee, einem Fair trade Produkt, gehen wir einen Schritt in diese Richtung, ebenso mit der 'Solibrot'-Aktion", erklärte Schreglmann. Frauensolidaität bedeutet, gemeinsam für unsere Ziele und unsere christlich geprägten Werte einzutreten. Frauenbundfrauen setzten sich nicht nur für andere ein, sie schaffen auch viel füreinander, Anschluss, Austausch und Heimat. Die Vorsitzende nannte konkret den Weltgebetstag der Frauen, die "Solibrot"-Aktion, die Unterstützung der Missionsarbeit in Tansania, die monatliche Trauerbegleitung, die Unterstützung der Aktion: "Frauen helfen Frauen in Not" durch Spenden und den Verkauf des Schatzbüchleins. Es wird auch um Lohngerechtigkeit gekämpft und gibt einige Angebote, die den Glauben betreffen. Jährlich wird an den Wallfahrten nach Altötting und St. Quirin teilgenommen, eine Maiandacht gestaltet, den meditativen Kreuzweg und den Oktoberrosenkranz sowie jeden letzten Mittwoch im Monat der Rosenkranz gebetet. Schreglmann bedanke sich beim geistlichen Beirat Pfarrer Bernhard Müller für sein Vertrauen für die Mitgestaltung der Andachten durch die Mitglieder. Dank galt allen Mitgliedern, insbesondere aber Hildegard Haupt mit Team für ihren Einsatz beim Trauercafé, für die Seniorenfahrten und die perfekte Planung und Durchführung de Nordsee-Reise. Dankesworte gingen auch an Marianne Schneider, die sich um die "Geistige Fitness der Senioren" bemüht sowie Rosalinde Hacker und Rosi Englhart mit Team, die die Senioren umsorgen. Neben den bereits erwähnten Tätigkeiten beim Frauenbund gab es im vergangenen Jahr den Frauenfasching, das Backen der Osterbrote, das Zubereiten des Buffets für die Kommunionkinder, das Legen des Fronleichnam-Teppichs mit Teilnahme an der Prozession, ein Frauenfrühstück, Vorträge über Wildkräuter und Rosen, Schminktipps mit Daniela Schmeller, Teilnahme am Annafest und beim Sebastianstag, einen Kochabend mit Fisch, einen meditativen Tanz und eine Adventsfeier. Außerdem wurden für Weihnachten zehn Kinderwünsche bei der Aktion des Bürgervereins erfüllt. Auch Rosalinde Hacker blickte zurück auf die Aktivitäten bei den Senioren. - Es wurde der Seniorenfasching gefeiert, die Krankensalbung durchgeführt, einige Seniorenausflüge unternommen, Osterkaffe getrunken, ein Sommerfest und eine Adventsfeier durchgeführt. Es gab auch einen Vortrag mit dem Thema: "Geplauder aus der Beziehungskiste". Bei der Jahreshauptversammlung konnten Eleonore Fischer, Ella Buber und Christine Waletzko als neue Mitglieder aufgenommen werden, die von der Vorsitzenden, von der stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Luitgard Hartl und von Pfarrer Bernhard Müller begrüßt wurden.