Ökumenischer Kreuzweg durch Grafenwöhr
In der Fastenzeit ist es in Grafenwöhr ein Ritual, einen ökumenischen Kreuzweg zu beten. Heuer führte dieser bereits zum zweiten Mal im Freien durch Grafenwöhr.
"Der Kreuzweg Jesu ist mehr als eine Erinnerung an ein vergangenes Geschehen. Er ist ein Weg, der hineinführt in das Herz Gottes und zugleich in das Herz des Menschen. In ihm begegnen wir nicht nur dem leidenden Christus, sondern auch den Menschen, die ihm begegnet sind. Menschen mit Namen und Geschichte. Menschen mit Angst und Hoffnung. Menschen mit Zweifel und Vertrauen", sagte Pfarrer Daniel Fenk zu Beginn.
Am vergangenen Freitag wurde der Blick besonders auf die Frauen gerichtet, die Jesus auf seinem Weg begleitet haben. Nach den verschiedenen Evangelien von Matthäus, Lukas und Johannes ging es an den Stationen vor der Friedhofskirche, im Pausenhof der Grund- und Mittelschule, vor der Friedenskirche, im Jugendheimgarten und vor der Michaelskirche um eine Magd, um die Frau des Pilatus, um die Frauen von Jerusalem, um Maria, die Frau des Klopas und Maria Salome, die Mutter der Jünger Jakobus und Johannes sowie um Maria von Magdala.
Abschließend bedankte sich Pfarrer Fenk bei allen, die den Kreuzweg mitgebetet haben, bei Kaplan Manda, der das Kreuz getragen hat, sowie bei den Mitgliedern des Arbeitskreises "Ökumene", die den Kreuzweg vorbereitet und gestaltet haben. Besonders schön fand Pfarrer Fenk, das beim Gegen von Station zu Station die Ruhe eingehalten wurde, worum zuvor gebeten wurde.


